der dämon ist erwacht
aus der tiefen urgewässer.
der dämon ist erwacht
und lacht so laut im talgrund unten,
dass alles bebt und hallt.
der dämon ist erwacht,
er hält mich ganz und gar umschlungen,
dass trägheit in mir waltet;
machtvoll er voranschreitet.
nun bin ich müde
und alles wird mir schwer:
leben, liebe luft zur last.
das nichts ist es, was mir allein
nunmehr zur seligkeit gereicht
und still sich bleich die frage stellt
wann sie wohl kommt, die ewge ruh.
komm, süsser tod, und tanz mit mir,
auf dass ich hell erleuchte.
ein letztes mal möcht lachen ich
dann führ dein schaf zur weide.
ein letztes mal mich lachen hör’n
und nicht die böse fratze sehn,
die ständig mich anblickt, im glase
stiller, trüber seelenseen.
und dich, mein schatz, dich frag ich nicht
denn du kannst nicht verstehen,
dass mein herz stirbt und wird vergeh’n
im mond und sog der schatten licht.
so frag ich sie, gevatter tod,
macht’s euch was aus, an ort und
stell den tauben sinn zu töten? ihr wisst
ich zahl ihn gern, den liebesdienst,
gern auch mit dem leben.