was hielt ich dich in händen
und doch hielt nichts ihm stand,
da dunstend lockt die neue nacht
mit scheuem blick durch offne fenster
um tiefen schlaf auf ihn zu legen
kalt und starr ihn werden lassend,
ihn einzuhülln in düstern bann
und gleich zu machen
dem feuchten, krummen gras,
im bildnis für das dunkel,
in dem du dich versunken -
gehüllt in tröstende gedanken,
weil es dich in sich bergen möchte
bis eins ihr seid in ewigkeit.
schnell noch, ehe sie kommt
die neiderfüllte morgensonne
mit ihrem unverhüllten glanz,
der nicht duldet schwarzen saft,
das bittersüsse sehnen nach dem tod,
dem frieden, dem allmächtgen.
den frieden, den allmächtgen.
den frieden, der nie frieden finden
mag auf seiner trauten reise
mit fahler kerzenscheinromantik
und der lacherhallten illusion
von liebe in den blättern
eines jeden seelenpoesie-
albums, das sich seit jahr und tag
anfüllt mit zweifeln ferner welten
dem wahn, dem grossen
bruder einsamer gefährten
was hielt ich bloss in händen
als er dich stossend hielt
es mag sich nicht entfalten
das sternerfüllte paradies
und so such ich ihn weiter
den himmel auf dem weg ins nichts
getragen im vertrauen
auf gottes geist der um uns ist
der treibt und treiben lässt
von anbeginn der zeit
bis sie sich endlich windet
von der selbsterdachten spindel
und stechend sterbend sich ergibt
dem ursprung, der das letzte ist
und der nur so das all umfängt
inmitten eines kiselsteins
am sims der angelaufnen fenster
den trüben blick in dunkle nacht.
du wirst nie frieden finden.
obgleich er je schon in dir lacht.